Kirsten Wiseman
Die Neurologin Kirsten Wiseman erleichtert durch spezielle neurologische Messungen die Entscheidung, ob z.B. bei Rückenschmerzen operiert werden soll oder nicht.
Wenn bei Bandscheibenvorfällen, verengtem Wirbelkanal oder Bandscheibenabnutzung die Schmerzen vom Rücken ins Bein oder vom Nacken in den Arm ausstrahlen – oft zusammen mit Kribbeln, Taubheit oder Muskelschwäche – stellt sich stets die Frage: Ist eine Nervenwurzel betroffen? Und falls ja, wie stark?
Hier hilft neben der klinischen Untersuchung durch den Neurochirurgen und Kernspinaufnahmen vor allem eine neurologische Untersuchung. Sie kann noch genauer zeigen, ob tatsächlich die betreffende Nervenwurzel die Beschwerden verursacht und wie stark sie funktionell geschädigt ist.
Kirsten Wiseman beantwortet diese Fragen beispielsweise mit einer EMG-Untersuchung (Elektromyografie). Dabei misst sie mit Nadelelektroden die Aktivität derjenigen Muskelfasern im Arm oder Bein, die von den Nerven der jeweiligen Nervenwurzel versorgt werden. Je weniger Aktivität messbar ist, desto stärker kann die Nervenwurzel betroffen sein. So kann der Neurochirurg anhand der neurologischen Messungen besser entscheiden, ob eine Operation ratsam ist oder ob konservative beziehungsweise minimalinvasive Behandlungen Erfolg versprechen.
Weitere Bereiche der neurologischen Diagnostik sind zum Beispiel Polyneuropathien oder die Abklärung bei Patienten, deren Schmerzen trotz Behandlung nicht besser werden.
In ihren letzten vier Berufsjahren hat sich Kirsten Wiseman auf neurologische Untersuchungen von Patienten mit Rücken- oder anderen Gelenkschmerzen spezialisiert. Zuvor war sie 22 Jahre lang in verschiedenen neurologischen Kliniken und Neurologie-Praxen tätig. Dadurch verfügt sie zusätzlich über große Erfahrung in der Behandlung zahlreicher neurologischer Krankheitsbilder. Ihre Schwerpunkte liegen dabei in der Therapie von Patienten mit Kopfschmerzen, Epilepsie oder Multipler Sklerose.
Auch diese neurologischen Erkrankungen wird sie künftig in unserer Praxis behandeln.
Da es gerade im Münchner Osten und in den östlichen Vororten nur wenige neurologische Praxen gibt, profitieren künftig nicht nur unsere Rückenschmerzpatienten von der zusätzlichen neurologischen Kompetenz. Auch Patienten mit anderen neurologischen Erkrankungen erhalten im WZMO eine weitere Anlaufstelle – und damit die Chance auf kürzere Wege und eine zeitnahe fachärztliche Betreuung, ohne andernorts lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
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